I CAN be left alone
Die Werbeagentur «Davies Meyer» hat, aus mir unerklärlichen Gründen, beschlossen, mir Informationen zu ihrer «Pepsi I CAN be a star»-Kampagne an meine Privatadresse zu schicken. Und weil die «I CAN be a star»-Kampagne so etwas wahnsinnig konkret originelles und tolles ist, haben der Clemens Bartlome und der Markus Arnold von Davies Meyer ihr dürres Pressecommuniqué in einen Sack gepackt, eine billige Sonnenbrille dazu gelegt und dass dann alles in ein lächerliches grosses Paket verfrachtet, dass ich heute auf der Post abholen gehen musste (ich dachte, es sei was anderes).
Aber zurück zur tollen Kampagne, mit der «jeder ein Star werden kann». Pepsi geht nämlich mit dieser «ungewöhnlichen Kampagne einen ganz neuen Weg». Wieso? «Der Herzschlag der gesamten Aktion geht von der Website pepsi.ch aus». Oder, anders formuliert (falls es beim ersten Mal unverständlich war): «Das Internet steht im Mittelpunkt der Kampagne!» Wahnsinn! Das Internet! Als Marketinginstrument! Das! ist! völlig! neu!
Nun gut, die Herren von Davies Meyer haben explizit um mein Feedback zu ihrer Kampagne gebeten. Hier ist es:
* Schickt mir NIE mehr Presseunterlagen an meine Privatadresse. Für sowas ist die Redaktion da.
* Wenn ihr schon was schickt, dann packt das Zeugs um Himmels Willen in ein Couvert, das in meinen Briefkasten passt.
* Apropos schicken: Da eure Kampagne ja mit diesem wahnsinnig neuen Internetz-Medium arbeitet - kennt ihr schon E-Mail?
* Ach ja, danke auch viel mal für die Einladung zu eurer tollen VIP-Party in Lausanne am 18. Juli, zufälligerweise gerade der Tag, an dem euer Paket zugestellt wurde (ich war halt grad nicht zu Hause). Sonst hätt ich mich natürlich sofort auf den Weg gemacht.